Implantologie

Gut Lachen - mit der sicheren Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz.

Verliert man einen Zahn, bietet ein Implantat eine zeitgemäße Lösung. Herkömmlicher Ersatz durch eine Brücke hat den Nachteil, dass zur Stabilisierung Nachbarzähne beschliffen werden müssen und damit gesunde Zahnsubstanz verloren geht.

 

Dr. Dr. Braunsteiner Profesor invitado (PROF.) Universität Sevilla verfügt über zusätzliche Qualifikationen im Bereich der Implantologie.
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Implantataufbau

Was ist ein Zahnimplantat?

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die im Kieferknochen verankert werden. Auf ihnen können Einzelkronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden, deren Form und Farbe den übrigen Zähnen angepasst sind. In der Kombination von Funktion und Aussehen kommt man dem natürlichen Vorbild eines gesunden Gebisses mit Implantaten am nächsten. 

Selbst bei einem vollkommen zahnlosen Kiefer lassen sich mit Implantaten die Funktion und das äußere Erscheinungsbild wiederherstellen. Ihr Zahnarzt weiß, ob sich der Zustand des Kiefers zum Einsatz von Implantaten eignet oder ob der Knochen zuvor behandelt werden sollte.

Welche Vorteile besitzt ein Zahnimplantat?

  • Implantate ersetzen fehlende Zähne und schließen Zahnlücken. Gesunde Zahnsubstanz der Nachbarzähne muss dabei nicht (wie beim Schluss durch eine Brücke) beschliffen werden.
  • Ein Implantat besteht in der Regel aus Titan, einem hochverträglichen Metall.
  • Das Setzen von Implantaten ermöglicht einen festsitzenden Zahnersatz zu integrieren, wo sonst nur ein herausnehmbarer Zahnersatz (Prothese) möglich wäre.
  • Für einzelne und mehrere fehlende Zähne geeignet.
  • Ein möglicher Knochenschwund kann durch Belastung verhindert werden.
  • Verbesserung von Kauen und Sprechen.
  • Der optische Eindruck entspricht dem natürlicher Zähne.
  • Für jedes Alter geeignet.
Ein Zahn fehlt: Das Implantat hat gegenüber einer Brücke den Vorteil, dass Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen.
Ein Zahn fehlt: Das Implantat hat gegenüber einer Brücke den Vorteil, dass Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen.
Mehrere Zähne fehlen: Die fehlenden Zähne werden durch Implantate ersetzt, auf die eine Brücke aufgesetzt wird. Nachbarzähne bleiben voll erhalten.
Mehrere Zähne fehlen: Die fehlenden Zähne werden durch Implantate ersetzt, auf die eine Brücke aufgesetzt wird. Nachbarzähne bleiben voll erhalten.
Sehr viele oder alle Zähne fehlen: Mit mehreren Implantaten haben Teil- oder Vollprothesen, herausnehmbar oder festsitzend, einen festen Halt.
Sehr viele oder alle Zähne fehlen: Mit mehreren Implantaten haben Teil- oder Vollprothesen, herausnehmbar oder festsitzend, einen festen Halt.

Wohlbefinden und Lebensqualität

Gesunde Zähne sind ein wesentlicher Bestandteil von Lebensqualität. Das persönliche Wohlbefinden hängt entscheidend davon ab, ob man kraftvoll kauen und ohne Probleme trinken kann, deutliches Sprechen keine Mühe macht und nicht bloß hinter vorgehaltener Hand gelacht werden kann. Ihr Zahnarzt setzt daher insbesondere bei fehlenden Zähnen sein gesamtes Können dafür ein, die natürliche Funktion und das Aussehen Ihrer Zähne dem ursprünglichen Zustand anzugleichen. Hierfür bietet die moderne Zahnmedizin verschiedene Möglichkeiten. Häufig sind dadurch sogar Verbesserungen möglich. Für hervorragende Ergebnisse sorgt das Implantieren künstlicher, aus Titan gefertigter Zahnwurzeln, die fest mit dem Zahnersatz verbunden werden.

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Die Berechtigung den Titel “Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie” (verliehen durch die Konsensuskonferenz der größten Implantologieverbände BDIZ, BDO, DGI, DGZI und DGMKG) führen zu können, ist nach entsprechender Qualifikation und Prüfung daran gebunden, sich nachweislich ständig auf diesem Gebiet weiterzubilden.

Der darauf aufbauende Titel “Spezialist Implantologie” verliehen von der European Dental Association und dem BdIZ beinhaltet nach entsprechender Prüfung die Qualifikation, Knochenaufbau-Operationen (Augmentationen) durchzuführen. So ist für Sie als Patient gewährleistet, ständig nach dem neuesten Stand der Wissenschaft behandelt zu werden.

Sinuslift

Der Knochenaufbau im Oberkiefer

“Bei Ihnen kann man keine Implantate setzen”. Häufig müssen Patienten diese Aussagen hören, weil bei ihnen nicht genügend Knochen an den Stellen vorhanden ist, an denen ein Implantat gesetzt werden sollte. Mittlerweile gilt diese Einschränkung nicht mehr. In der Zahnmedizin ist man in der Lage, dort Knochen anzubringen, wo man ihn braucht. In den meisten Fällen kann man den Knochen ganz einfach dort “wachsen” lassen.

Das geschieht durch das Einbringen von Knochenersatzmaterial, welches innerhalb einiger Monate zu körpereigenem Knochen umgebaut wird. Das Knochenersatzmaterial dient dem Körper als eine Art Leitschiene, an die die knochenbildenden Zellen des Blutes andocken. So wird nach und nach dort ganz normaler Knochen entstehen, während das Knochenersatzmaterial resorbiert wird. Meistens kann das Einbringen des Knochenersatzmaterials zeitgleich mit dem Setzen des Implantates erfolgen, so dass weder ein zusätzlicher operativer Eingriff nötig ist, noch sich eine zeitliche Verzögerung ergibt, bis der endgültige Zahnersatz eingegliedert werden kann.

Die Sinuslift-Operation wird von vielen Patienten gefürchtet. Zu Unrecht, denn in der Hand des Experten ist sie eine der sichersten Methoden zum Knochenaufbau im Seitenzahnbereich des Oberkiefers. Der sogenannte Sinusboden ist eine dünne knöcherne Platte, welche die Kieferhöhle von der Mundhöhle trennt. In diesem Knochen befinden sich die Seitenzähne.

Durch Verlust eines oder mehrerer Zähne bildet sich der Knochen zurück und die Kieferhöhle vergrößert sich. Somit ist keine ausreichende Restknochenhöhe für ein Implantat vorhanden. Um ein solches setzen zu können, muss vorerst wieder genügend Knochensubstanz geschaffen werden. Sie wird gewonnen, indem zwischen Kieferhöhlenboden und elastischer Kieferhöhlenschleimhaut Knochenersatzstoffe eingebracht werden.
Das eingebrachte Material dient somit als Platzhalter und wird nach und nach vom Körper in dichten Knochen umgebaut.

Interner Sinuslift / Minimalinvasiv

Wenn es die anatomischen Verhältnisse des Patienten zulassen, wendet man den internen Sinuslift an. Dieser Eingriff ist für den Patienten weniger unangenehm, da die postoperativen Beschwerden geringer sind. Beim internen Sinuslift wird eine Bohrung an jener Stelle durchgeführt, wo vormals der Zahn im Oberkiefer stand. Gebohrt wird bis kurz vor Übergang zur Kieferhöhle.

Der letzte Millimeter bis zur Kieferhöhle wird mit einem Ultraschalldiamant entfernt. Danach wird per Wasserdrucktechnik die Kieferhöhlenbodenschleimhaut von innen angehoben. Die Ultraschalltechnik ist sehr schonend für die Schleimhaut, da minimalinvasiv, also ohne großen Schnitt gearbeitet werden kann. Schmerzen sowie Schwellungen bleiben in der Regel aus. Der nun so geschaffene Platz zwischen Knochen und Schleimhaut wird auch hier mit Knochenleitmaterial aufgefüllt. Anschließend werden, sofern möglich, die Implantate sofort gesetzt.

Externer Sinuslift

Hier wird die Kieferhöhle durch ein kleines Fenster von außen eröffnet. Der Zugang erfolgt über die Oberkieferschleimhaut und den dort ansässigen Knochen. Nach Öffnen des so geschaffenen Fensters wird die Kieferhöhlenbodenschleimhaut angehoben und der entstehende Hohlraum mit Knochenaufbaumasse und ggf. einer Membran aufgefüllt.

Membran

Das im Knochen eröffnete "Fenster" wird mit einer Membran verschlossen, so dass sich der Knochen ungestört bilden kann. Die Membran ist resorbierbar, wird also vom Körper vollständig abgebaut. In den folgenden Monaten bis Jahren wird dieses Material biochemisch abgebaut und durch neu einwachsenden Knochen ersetzt.

Häufige Fragen im Zusammenhang mit Implantaten

Woraus besteht ein Implantat?

Aus Titan, einem Material, von dem bis heute keine Allergien bekannt sind.

Wie schnell kann nach dem Entfernen eine Zahnes an gleicher Stelle ein Implantat gesetzt werden?

Unter günstigen Voraussetzungen (keine Entzündung, keine wesentliche Knochenverletzung) sofort, sonst nach 4 – 8 Wochen.

Kann man in meinem Alter Implantate setzen?

Vom Abschluss des Kieferknochenwachstums (ca. 16 Jahre ) bis ins Greisenalter, wenn es die Allgemeingesundheit erlaubt, ist das Setzen von Implantaten möglich.

Ist das Setzen von Implantaten schmerzhaft?

Nein. Es reicht eine lokale Anästhesie, um alle Schmerzen während der Behandlung auszuschließen. Nach der Behandlung, wenn die Wirkung der Anästhesie beendet ist, bestehen Schmerzen etwa wie nach einer normalen Zahnentfernung.

Wann ist es sinnvoll, Implantate zu setzen?

Allgemein immer, wenn ein oder mehrere Zähne im wahrsten Sinne des Wortes ersetzt werden sollen, z. B. bei einer einzelnen Zahnlücke, wenn man die Nachbarzähne nicht überkronen möchte oder wenn so viele Zähne fehlen, dass man sonst eine Prothese tragen müsste oder um eine zu bewegliche Vollprothese lagestabil zu halten.

Können Implantate auch erkranken?

Die Implantate selbst natürlich nicht, aber die lebende Umgebung, d.h. der angrenzende Knochen und das Zahnfleisch. Diese Erkrankung ist ähnlich der Parodontitis.

Wie kann man dies vermeiden?

Durch konsequent gründliche Pflege und regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt.

Gibt es Fälle in denen man besser nicht implantiert?

Ja, z. B. bei starken Rauchern, bei dauerhafter Cortisonbehandlung und bei schlechtem Zustand des Immunsystems wie bei schlecht eingestellter Diabetis.

Was kostet ein Implantat?

Nur das gesetzte Implantat ca. 900 €, inkl. der später aufgesetzten Krone ca. 2000 €, vorausgesetzt dass nicht vorher oder begleitend ein Knochenaufbau durchgeführt werden muss.

Kann man denn auch implantieren, wenn zu wenig Knochen da ist?

Ja, fast immer. Das fehlende Knochenangebot ergänzen wir durch Knochenersatzmaterial oder körpereigenen Knochen.

Was kosten 4 Implantate mit einer Prothese?

Mit einer aufwändigen Steg-Prothese ca. 8000 €, mit einfachen Druckknöpfen unter weiterer Verwendung einer vorhandenen Prothese 4800 €.

Was muss ich zahlen, wenn ich in einem Kiefer zahnlos bin und einen rein festsitzenden Zahnersatz auf Implantaten haben möchte?

Insgesamt ca. 18000 €

Wie lange implantieren Sie schon?

Seit 1981

Haben Sie eine besondere Ausbildung?

Ja, 1999 erhielt ich die Zertifizierung „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ durch die Konsensuskonferenz Implantologie. 2004 absolvierte ich die Prüfung zum europäischen Spezialisten der Implantologie vor dem BDK und der EDA (European Dental Association). 2009 erhielt ich den PhD (Philosophical Doctor) für den Fachbereich Implantologie.

Spüre ich einen Unterschied zwischen einem natürlichen Zahn und einem Implantat?

Nein.

Implantologen
in Essen auf jameda

Praxis Dr. Dr. Jürgen Braunsteiner, MSc Profesor invitado (PROF.) Universität Sevilla

Rüttenscheider Str. 143
45130 Essen

Wir sind gerne für Sie erreichbar!

Telefon: 0201 - 77 44 90 oder 0201 - 77 19 85
Fax: 0201 - 78 40 81

Terminvereinbarung nur persönlich oder telefonisch möglich

Email: info@dr-braunsteiner.de