Leistungsfördernde Zahnmedizin für Spitzensportler in Essen

 

Im Spitzensport sind die Leistungsunterschiede in der Regel nur minimal, oft unter 1 %. Um so wichtiger wird es für den Einzelnen, sein Leistungspotential optimal zu nutzen. Eine dafür konzipierte Zahnschiene kann folgendermaßen helfen:

1. mehr Sauerstoffvolumen

Die Sportschiene bewirkt eine Rück Positionierung des Unterkiefers und erhält auch im Zubiss eine leichte Öffnung des Mundes. Dadurch erreicht man eine deutliche Vergrößerung des Luftröhrenquerschnittes an seiner engsten Stelle.

Besonders bei Maximalanstrengung beißen die meisten Athleten fest auf ihre Zähne, wodurch dann über den Mund kein Sauerstoff aufgenommen werden kann. In dieser Phase des Wettkampfes reicht aber die übliche Sauerstoffaufnahme über die Nase nicht aus, so dass der Körper zur Kapazitätserhöhung dann auf Mundatmung umstellen will. Das Zähnepressen verhindert genau die Effizienz dieses Reflexes.

Die Sportschiene ist so gearbeitet, dass auch bei maximalem Zubiss im Frontzahnbereich eine Öffnung verbleibt, durch die der Athlet zusätzlichen Sauerstoff aufnehmen kann.

Ohne Schiene nimmt der Athlet den Kopf reflexmäßig in den Nacken, weil dadurch der Querschnitt der Luftröhre vergrößert wird und er mehr Luft bekommt.
Die schiefe Kopfposition hat wiederum negativen Einfluß auf die Wirbelsäulenposition, so dass die technische Ausführung seiner Disziplin (z.B. Langstreckenlauf, Eisschnelllauf, Skilanglauf) leidet.

Mit Schiene bleibt der Kopf in der normalen Aufrechtposition, so dass der Athlet nicht aus seiner korrekten, sportartspezifischen Haltung gebracht wird.

2. mehr Muskelkraft

Der Biss erzeugt die mit Abstand größte Kraft in unserem Körper. Damit diese Kräfte von über 1000 kg/ qcm keine Gewebsstrukturen zerstören, ist der Unterkiefer rein muskulär gelagert, so dass die Kaukräfte über Kopf-, Hals- und Schultermuskulatur abgeleitet werden. Spezielle Triggersensoren im Zahnhalteapparat begrenzen die dabei entstehende Maximalkraft. Aufgrund ihrer dämpfenden Wirkung der Schiene auf den Zahnhalteapparat erlaubt das System eine höhere Kraftentfaltung, was wiederum zu einer Kraftsteigerung in den ableitenden Bereichen von Hals und Schulter führt.

Dabei sollte die Kraft möglichst gleichmäßig weitergeleitet werden. Stimmt aber die Basslage nicht, d.h. treffen Ober- und Unterkiefer in einer falschen Position aufeinander, werden die Kräfte ungleichmäßig weitergeleitet. Dadurch entstehen einseitige Überbelastungen, was wiederum zu Verletzungen führen kann oder diese zumindest begünstigt.

Folgerichtig muss in einem speziellen Analyseverfahren erkannt werden, wie Ober- und Unterkiefer in einer Art „Wohlfühlposition“ aufeinander passen. Diese kann durchaus etwas abweichen von der Position, die durch die Position der Zähne vorgegeben ist. Aufgrund der vielen kleinen wie größeren Verletzungen, die jeder Spitzensportler im Laufe seiner Karriere erleidet, tritt dieses Phänomen besonders häufig auf.

Die Gelenke unseres Körpers (z.B. Fuß, Knie, Becken, Wirbelsäule, Schulter, Kiefergelenk) korrespondieren miteinander.

Das bedeutet, gibt es eine Fehlstellung in einem Gelenk (z.B. aufgrund einer Verletzung), versuchen alle anderen Gelenke dies auszugleichen - ähnlich einem Hampelmann: zieht man an einem Faden, ändern sich auch dort alle Gelenke. Unser Kiefergelenk nimmt dabei eine Sonderstellung ein. Die Verschachtelung unserer Zähne lässt nur eine Endposition zu. Das bedeutet, eine früher richtige Position der Kiefergelenke ist irgendwann falsch geworden.

Dies kann nicht nur dazu führen, dass die Kraftweiterleitung asymmetrisch ist, sondern auch, dass allein dadurch Beschwerden entstehen (Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, Probleme mit der Halswirbelsäule etc.)

Mit der aufgrund einer speziellen Analyse erstellten Schiene beißt der Athlet gleichmäßig in seine „Wohlfühlposition“, so dass er nicht nur mehr Kraft entwickelt, sondern diese auch gleichmäßiger in die Skelettmuskulatur weiterleitet.

Sie sind Sportler oder Sportbegeisterter und haben Interesse an weiteren Informationen oder einer individuellen Beratung in unserer Zahnarztpraxis in Essen? Vereinbaren Sie einen Termin unter der Tefonnummer: 0201 - 77 44 90.

 

Implantologen
in Essen auf jameda

Praxis Dr. Dr. Jürgen Braunsteiner, MSc Profesor invitado (PROF.) Universität Sevilla

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