Parodontologie
Unter Parodontose bzw. richtiger gesagt Parodontitis verstehen wir den entzündlichen Abbau des Zahnbettes, insbesondere des umgebenden Knochens. Unbehandelt führt dies zur Lockerung und Wanderung der Zähne, bis im Endstadium die Zähne ausfallen. Während man früher davon ausging, dass ab einem gewissen Lebensalter alle Erwachsenen von einer Zahnbettentzündung befallen werden, wissen wir heute, dass Entstehung und Verlauf der Erkrankung von verschiedenen angeborenen und auch erworbenen Faktoren abhängen.
Zu den Risikofaktoren gehören ganz besonders Rauchen, ferner Diabetes Mellitus, Stress, Osteoporose sowie eine genetische Veranlagung. Raucher haben beispielsweise je nach Intensität ein 2,5- bis 6-fach höhreres Risiko an Parodontitis zu erkranken als Nichtraucher. Umgekehrt können durch die Parodontitis begleitenden Bakterien schon vorhandene Erkrankungen ungünstig beeinflusst oder gar ausgelöst werden. So besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt, Hirnschlag, Lungen- und Bronchialerkrankungen bis hin zu untergewichtigen Frühgeburten.
Parodontitis ist daher als Bedrohung für den allgemeinen Gesundheitszustand zu sehen!
Wie bei den meisten Erkrankungen spielen Vorsorge und frühzeitige Therapie eine entscheidende Rolle. Bei frühzeitiger Diagnose können die meisten Parodontitis-Behandlungen durch den ergänzenden Einsatz eines Lasers besonders schonend und ohne ästhetische Nachteile vorgenommen werden.
Wir beraten Sie gerne.
